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Donnerstag, 27. Oktober 2022

DIE SOLISTEN DER CHORAKADEMIE STAATSOPER – Teil 6: Lieder, 5.11.2022, 19h, Roter Salon der OESTIG LSG

6. Teil der CHORAKADEMIE-SOLISTEN-Reihe: 4 Tenöre, 1 Mezzosopran und 6 Soprane singen auf höchstem Niveau „Lieder“.


 

DIE SOLISTEN DER CHORAKADEMIE STAATSOPER – Teil 6: Lieder, 5.11.2022, 19h, Roter Salon der OESTIG LSG


DIE SOLISTEN der CHORAKADEMIE DER WIENER STAATSOPER verwöhnen in Teil VI ihrer kunstfertigen Serie mit „Liedern“. Da braucht man keine große Geschichte rundum, damit man das Gesungene versteht, ein Lied ist kompakt und sagt alles innerhalb weniger Minuten, um den Zuhörer völlig einzunehmen. Deshalb wird das wahrscheinlich die bisher gefälligste Folge. Zuvor ertönten ja Arien, Duette, Terzette und Chorpassagen aus Opern.

Die Sänger sind diesmal vier Tenöre, charakterlich jeder unterschiedlich: der klar und angenehm leicht singende SAMUEL ROBERTSON und der gleichfalls volumenreiche wie lyrisch-feine AARON McINNIS mit nuancenbetonter, dramatischer und gleichzeitig ganz eigener Ausdrucksstärke, beide aus den USA, NARUMI HASHIOKA aus Japan arbeitet mit großer Kraft, und YIGIT GÜL aus der Türkei ist mit angenehmem Ton, ohne es darauf angelegt zu haben, attraktiv.

Zu den Damen, sechs Sopranen: MIRIAM HAJIYEVA aus Israel und Rumänin ALEXANDRA ANUSCA haben zuletzt sehr feminin Bravourakte abgeliefert, Rumänin ADRIANA GHEORGHISOR ist stimmlich kraftvoll, aber gedämpft, temperamentvoll und äußerst attraktiv, Griechin ANTIGONI CHALKIA wirkt bei jedem Auftritt anders, und die Asiatinnen, AMANE MACHIDA aus Japan und PIJARIN WIRIYASAKDAKUL aus Thailand, überraschen mit ihrem Stimmvolumen, trotz zierlichen Körperbaus.
Mezzosopranistin MEI MATSUMOTO ist ein reife Künstlerin und sticht schon durch ihre Stimmlage einzigartig hervor.

Die Klavier-Begleitung übernimmt SEUL RUGIADA LEE, Konzertpianistin, Korrepetitorin und Pädagogin.

Weiterführende Info und Online-Reservierung auf www.rotersalon.at

Wann: Sa 5.11.2022, 19h
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Eintritt: € 20,- Akademie-Mitglieder & -Studenten: € 5,-


Sonntag, 8. Mai 2022

Lieder von Wien und woanders – TRIO BAGAGE im Roten Salon der OESTIG LSG, 21.5.2022, 19h30

Das Trio Bagage hat seine Lieder von Wien und anderswo in der untersten Lad´ gefunden.  © Fotos privat, Plakat: OESTIG

 


Lieder von Wien und woanders – TRIO BAGAGE im Roten Salon der OESTIG LSG, 21.5.2022, 19h30


Es gibt so etwas wie das „Wienerlied“ der feinen Art, selbst wenn sich dessen „Bearbeiter“, das Trio Bagage, dabei auf den Ausgangspunkt des „typischen Raunzens“ berufen. Das Trio – bestehend aus Sängerin CONSTANZE HÖLZL, Akkordeonistin ROSEMARIE RADTKE und Gitarrist JOHANNES KONECNY – ist außerdem von der Behauptung inspiriert, „das Wienerlied ist keine Liedgattung, sondern eine Einstellung – eine unberechenbare Mischung aus überschwänglichem Humor und giftigem Wortwitz, mit fatalistischem Einschlag“.

 

Als wenn das nicht schon reichen würde, erstreckt sich das Interesse des Trio Bagage aber noch weiter: „Ambivalente Grundstimmung ist kein Privileg der Wiener und Wienerinnen. Auch anderswo ist man abwechselnd himmelhochjauchzend und unversehens zu Tode betrübt: Es wird gelitten, schwarzgesehen, getrunken und deliriert, gestorben, weitergemacht.“ Es geht also um die Höhen und (häufigeren) Tiefen des Lebens in Wien, Russland, Italien, Bosnien, Albanien und anderswo. Und zwar mit „Liedern aus der unteren Lad´.

Reservierung über rotersalon@oestig.at oder online mit weiterführender Info auf www.rotersalon.at

Wann: 21.5.2022, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende

BU: Das Trio Bagage hat seine Lieder von Wien und anderswo in der untersten Lad´ gefunden.  
© Fotos privat, Plakat: OESTIG

DIE ROTE BRILLE – KAMMERKONZERT, kuratiert von WERNER HACKL, Neue Musik, Roter Salon der OESTIG LSG, 19.5.2022, 19h30

Der kammermusikalische Dauerbrenner im Roten Salon der OESTIG LSG: diesmal kuratiert von WERNER HACKL mit Schwerpunkt „Frauen“ und „Klavier“, © Fotos: privat, Elfi Oberhuber; Plakat: OESTIG

 

 

DIE ROTE BRILLE – KAMMERKONZERT, kuratiert von WERNER HACKL, Neue Musik, Roter Salon der OESTIG LSG, 19.5.2022, 19h30

WERNER HACKL setzt für die Reihe Die rote Brille-Kammerkonzert auf seinen Lieblingsschwerpunkt: auf Frauen! Zunächst ist da die eine der beiden beim Konzert im März bereits auffallend überzeugenden Pianistinnen, QIAOCHU LEPIS aus dem nordöstlichen China. Die Solistin wird ihre Klavier-Studenten in „Neue leichte Stücke für Klavier“ vom Wiener Komponisten MEINHARD RÜDENAUER präsentieren.


Dann spielt LEPIS – neben dem Solo „Gratwanderung“ für Klavier von Niederösterreicherin SONJA HUBER – das Duett „Four Fantasy Pieces“ von der amerikanischen Komponistin NANCY VAN DE VATE zusammen mit der Kammermusik-Flötistin CAROLIN RATZINGER. RATZINGER wiederum stellt sich mit dem ehemaligen russischen Kinderstar aus Ossetien, der jetzt Klavier spielt, NELLI GONCHARUK, in „Melodie“ der Herausforderung des kompositorischen „Helden der Ukraine“ MYROSLAW SKORYK, der 1938 in Lemberg geboren und 2020 in Kiew gestorben ist. – Der Krieg ist somit auch im Kulturgeschehen des Roten Salons der OESTIG LSG angekommen und vermittelt hoffentlich so etwas wie den erwünschten Frieden der beiden Völker, die doch einmal so viel gemeinsam „hatten“ …

Die zweite „Erscheinung“ des März-Konzerts war die ebenfalls aus China stammende WANG XI. Sie erarbeitet mit der österreichischen Flötistin CORNELIA UNTERTHINER ein Rhapsodie-Duo von RAIMUND LANGNER, aufgestockt zum „Drosser“-Trio vom rumänisch-wienerischen ARMIN KAUFMANN, wo Japanerin CHIZUKO SHIMOTOMAI an der Violine die Dritte im Bunde sein wird.

Die polnische, in Wien lebende Pianistin und Komponistin ELZBIETA WIEDNER-ZAJAC gibt zwei ihrer Werke zum Besten: „Flüchtige Vision“ und die Hommage an ihren komponierenden Landsmann Theodor Leschetizky: „Fallende Blätter“.
Den obligatorischen Kontrapunkt setzt WALTER BACO, indem er sozusagen als Wiener Mann am Klavier improvisiert und aus seiner selbstgeschriebenen Literatur rezitiert.

Reservierung und weiterführende Info auf www.rotersalon.at

 

Wann: Do 19.5.2022, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende

Dienstag, 11. Januar 2022

Lieder, Gedichte, G’schichteln – SUSANNE AMBERG SCHNEEWEIS mit Gästen, 22.1.2022, Roter Salon der OESTIG LSG, 19h30

Feiert mit ihren wohlbekannten Schülern: Susanne Amberg Schneeweis! © Foto: privat;  Plakat: OESTIG

 

Lieder, Gedichte, G’schichteln – SUSANNE AMBERG SCHNEEWEIS mit Gästen, 22.1.2022, Roter Salon der OESTIG LSG, 19h30


Sie hat etwas zu feiern: Sängerin und Doyenne des Sprechens und der Stimmbildung SUSANNE AMBERG SCHNEEWEIS. Da werden sie alle mit einer Darbietung kommen, na, alle nicht, aber doch viele: ihre ehemaligen Schüler, die inzwischen als Schauspieler, Sprecher, Sänger und Darsteller erfolgreiche Bühnenjahre hinter sich gebracht haben: ALICE SCHNEIDER, GERWIN REDER, ANITA ZIEHER, RUDI HAUSMANN, TANJA GHETTA, CLAIRE CORINNE, STEFAN DELAGO, KOSCHKA HETZER MOLDEN, und eventuell auch DORIS SCHRETZMAYER, LISA RABÉL sowie FLORIAN HORVATH.

In diesem Rahmen werden sie gemeinsam mit AMBERG SCHNEEWEIS „3fach-, 7fach- und 12fach-Lieder, Gedichte, G´schichteln“ in erlernt professioneller Atem-, Stimm- und Ausdrucktechnik vortragen, und wir werden sehen, ob sich dadurch nicht erst recht ihre ureigene Persönlichkeit zeigt. Am Klavier begleitet sie Japanerin HIROE IMAIZUMI.


                           

Weiterführende Info und (Online-)Platzreservierung auf www.rotersalon.at

 

Wann: 22.1.2022, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende

 

Dienstag, 16. November 2021

Lieder von Wien und woanders – TRIO BAGAGE im Roten Salon der OESTIG LSG, 27.11.2021, 19h30

Das Trio Bagage hat seine Lieder von Wien und anderswo in der untersten Lad´ gefunden.  © Fotos privat, Plakat: OESTIG

 


Lieder von Wien und woanders – TRIO BAGAGE im Roten Salon der OESTIG LSG, 27.11.2021, 19h30


Es gibt so etwas wie das „Wienerlied“ der feinen Art, selbst wenn sich dessen „Bearbeiter“, das Trio Bagage, dabei auf den Ausgangspunkt des „typischen Raunzens“ berufen. Das Trio – bestehend aus Sängerin CONSTANZE HÖLZL, Akkordeonistin ROSEMARIE RADTKE und Gitarrist JOHANNES KONECNY – ist außerdem von der Behauptung inspiriert, „das Wienerlied ist keine Liedgattung, sondern eine Einstellung – eine unberechenbare Mischung aus überschwänglichem Humor und giftigem Wortwitz, mit fatalistischem Einschlag“.

 

Als wenn das nicht schon reichen würde, erstreckt sich das Interesse des Trio Bagage aber noch weiter: „Ambivalente Grundstimmung ist kein Privileg der Wiener und Wienerinnen. Auch anderswo ist man abwechselnd himmelhochjauchzend und unversehens zu Tode betrübt: Es wird gelitten, schwarzgesehen, getrunken und deliriert, gestorben, weitergemacht.“ Es geht also um die Höhen und (häufigeren) Tiefen des Lebens in Wien, Russland, Italien, Bosnien, Albanien und anderswo. Und zwar mit „Liedern aus der unteren Lad´.

Weiterführende Info auf www.rotersalon.at

Wann: 27.11.2021, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende

Reservierungen unter: rotersalon@oestig.at oder via Online-Platzreservierung auf www.rotersalon.at  bei der Ankündigung

Freitag, 20. August 2021

Glück, das mir verblieb – Korngold/Zemlinsky-Lieder mit Sopran C. PUHR & Pianist K. MACOUREK 18.9.2021, Roter Salon der OESTIG LSG, 19h30

KARL MACOUREK (Klavier) und CLAUDIA PUHR (Sopran) interpretieren Lieder von ZEMLINSKY und KORNGOLD. © Fotos: privat, BILD: „Tote Stadt“ von Egon Schiele;  Plakat: OESTIG

 

 

Glück, das mir verblieb – Korngold/Zemlinsky-Lieder mit Sopran C. PUHR & Pianist K. MACOUREK 18.9.2021, Roter Salon der OESTIG LSG, 19h30


Sie lebten in der psychologisch kunstexperimentier- und aufklärungsfreudigen Zeit des frühen 20. Jahrhunderts: die Komponisten ALEXANDER VON ZEMLINSKY und ERICH WOLFGANG KORNGOLD, Zemlinskys 26 Jahre jüngerer Schüler. Beide erlebten ein Emigranten-Schicksal als Österreicher jüdischer Herkunft, indem sie nach ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten in die USA zur Film- bzw. Unterhaltungsmusik gezwungen wurden. Die Lieder dieses Konzerts lassen Vergleiche zwischen hier und dort zu.

Der Titel „Glück, das mir verblieb“ stammt aus KORNGOLDs spätromantischer Oper „Die tote Stadt“, die jener 1920 mit 23 Jahren komponiert hatte. Darin geht es um einen Mann, der den schmerzvollen Verlust seiner verstorbenen Frau über traumähnliche Erscheinungen verarbeitet. ZEMLINSKYs musikalischer Stil ist hier ebenso zu finden, wie Puccini, Wagner und Richard Strauss.
ZEMLINSKY wiederum war von JOHANNES BRAHMS beeinflusst, woraus er aber etwa in „Maiblumen blühten überall“ nach einem Gedicht von RICHARD DEHMEL zu einem eigenständigen lyrischen Ausdruck erwuchs.

 

Die beiden Interpreten sind der von der Wiener MACOUREK-Harmonika(bauer)-Dynastie abstammende und in diesem Bereich ebenso fähige Korrepetitor, Arrangeur und Pianist KARL MACOUREK. Er arbeitet auch als musikalischer Leiter von Theater- und Kabarettproduktionen und hat CDs von der Klassik bis zur Moderne eingespielt. Sopranistin CLAUDIA PUHR verfügt neben einem Franz Schubert Konservatorium-und Gesangsdiplom auch über ein abgeschlossenes Psychologie-Studium. PUHR ist im Opern- und Operettenfach, in Musicals, sowie der geistlichen und Kammermusik zuhause.
                           

Weiterführende Info und (Online-)Platzreservierung auf www.rotersalon.at

 

Wann: 18.9.2021, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende

Mittwoch, 16. September 2020

„Meine Religion: Musik. Freude.“ – Sopran SIP, Pianist TEODOROWICZ, Cellist BABYTSCH, 29.10.2020, Roter Salon der OESTIG LSG, 19h30

„Meine Religion: Musik. Freude.“ –  Sopran SIP, Pianist TEODOROWICZ, Cellist BABYTSCH, 29.10.2020, Roter Salon der OESTIG LSG, 19h30


Sopranistin JOWITA SIP befindet sich innerhalb ihrer „Meine Religion: Musik“-Reihe nach „Hoffnung“ und „Liebe“ im dritten Teil, also: „Meine Religion: Musik. Freude.“ Im Opern-, Operetten- und Klavier-Klassiker-Repertoire gibt es diesbezüglich schöne thematische Perlen, die sie gemeinsam mit ihrem fixen Pianisten ROMAN TEODOROWICZ mit gefühlvollem und fachlichem Insiderwissen zusammenstellt.

Neben MOZART, HUGO WOLF, SCHUBERT, HAENDEL und LEONCAVALLO wird SIP diesmal etwa als Nedda wehmütig die freudige Freiheit der Vögel in der Arie aus LEONCAVALLOs Oper „Pagliaggi“ besingen: „Dort oben rufend, frei im Fluge sich vergessend... fliegen die Vögel. Sie achten weder Wolken noch die strahlende Sonne, fliegen auf den Wegen des Himmels dahin...
Oder SIP wird als TSCHAIKOWSKys blinde, traurige “Jolantha” über die Hilfsmittel “fröhliche Musik und Blumen” freudensreiche Heilung und echte Liebe finden … Instrumental freudvollen Farbenreichtum wird diesmal Cellist MICHAEL BABYTSCH beisteuern. Alle drei Musiker haben bedeutende Anerkennungen in ihrem Werdegang vorzuweisen.
                           

Weiterführende Info und (Online-)Platzreservierung auf www.rotersalon.at

Wann: 29.10.2020, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien


Freie Spende

Freitag, 28. August 2020

Glück, das mir verblieb – Korngold/Zemlinsky-Lieder mit Sopran C. PUHR & Pianist K. MACOUREK 17.10.2020, Roter Salon der OESTIG LSG, 19h30

 

KARL MACOUREK (Klavier) und CLAUDIA PUHR (Sopran) interpretieren Lieder von ZEMLINSKY und KORNGOLD. © Fotos: privat, BILD: „Tote Stadt“ von Egon Schiele;  Plakat: OESTIG
 


Sie lebten in der psychologisch kunstexperimentier- und aufklärungsfreudigen Zeit des frühen 20. Jahrhunderts: die Komponisten ALEXANDER VON ZEMLINSKY und ERICH WOLFGANG KORNGOLD, Zemlinskys 26 Jahre jüngerer Schüler. Beide erlebten ein Emigranten-Schicksal als Österreicher jüdischer Herkunft, indem sie nach ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten in die USA zur Film- bzw. Unterhaltungsmusik gezwungen wurden. Ihre Lieder, die in diesem Konzert zur Aufführung kommen, sind diesbezüglich spannend, da sie Vergleiche zwischen hier und dort zulassen.

Der Titel „Glück, das mir verblieb“ stammt aus KORNGOLDs spätromantischer Oper „Die tote Stadt“, die jener 1920 mit 23 Jahren komponiert hatte. Darin geht es um einen Mann, der den schmerzvollen Verlust seiner verstorbenen Frau über traumähnliche Erscheinungen verarbeitet. ZEMLINSKYs musikalischer Stil ist hier ebenso zu finden, wie Puccini, Wagner und Richard Strauss.
ZEMLINSKY wiederum war von JOHANNES BRAHMS beeinflusst, woraus er aber etwa in „Maiblumen blühten überall“ nach einem Gedicht von RICHARD DEHMEL zu einem eigenständigen lyrischen Ausdruck erwuchs.

 

Die beiden Interpreten sind der von der Wiener MACOUREK-Harmonika(bauer)-Dynastie abstammende und in diesem Bereich ebenso fähige Korrepetitor, Arrangeur und Pianist KARL MACOUREK. Er arbeitet auch als musikalischer Leiter von Theater- und Kabarettproduktionen und hat CDs von der Klassik bis zur Moderne eingespielt.
Sopranistin CLAUDIA PUHR verfügt neben einem Franz Schubert Konservatorium-und Gesangsdiplom auch über ein abgeschlossenes Psychologie-Studium. PUHR ist im Opern- und Operettenfach, in Musicals, sowie der geistlichen und Kammermusik zuhause.
                           

Weiterführende Info und (Online-)Platzreservierung auf www.rotersalon.at

 

Wann: 17.10.2020, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende

Freitag, 28. Februar 2020

somewhere – Englisch-österreichischer Liederabend (Sopran, Klavier, Cello), Roter Salon der OESTIG LSG, 3.10.2020

Englische Komponisten, die sich deutscher Texte annehmen, und Österreicher, die englische Gedichte vertonen. Interpretiert von Sopran Josipa Bainac, Pianist David Hausknecht und Viola-Spieler Alexander Znamemsky. © Fotos: Elfi Oberhuber, Plakat: OESTIG


somewhere – Englisch-österreichischer Liederabend (Sopran, Klavier, Viola), Roter Salon der OESTIG LSG, 3.10.2020



Der in Wien arbeitende ungarische Komponist und Chorsänger AKOS BANLAKY wartet mit einem originellen Liederschwerpunkt auf: Initialzündung geben die fortschrittlichen, britischen Komponisten BERKELEY (Vater: LENNOX, geb. 1903, gest. 1989 / Sohn: MICHAEL, geb. 1948), die neben anderen Briten Kammermusik geschrieben und deutsche Texte vertont haben, worauf österreichische Komponisten mit ihrer Umsetzung von englischen Gedichten antworten, abgerundet durch weitere Lieder der jüngeren Generation österreichischer Komponisten.


Interpretiert werden diese von der in Wien lebenden, kroatischen Sängerin mit überragender Lied-, Oratorium- und zeitgenössische Musik-Kompetenz, JOSIPA BAINAC. Sie hat für eine Sopranistin eine ungewöhnlich dunkle Stimmfärbung, die man gehört haben muss! An ihrer Klavier-Seite ist der temperamentvolle Virtuose, Tscheche DAVID HAUSKNECHT. Neu ist ihr Kollege an der Viola, ALEXANDER ZNAMENSKY. Der in Salzburg und Wien studierte Russe ist Gründer des Razumovsky Quartetts, wo er u.a. als Kammermusiker tätig ist, sowie als Dirigent der Wiener Polyphoniker, die junge Musiker aus aller Welt in Wiener Musiktradition vereinen. Für sein Chor-Album „Red Glory“ wurde er für die „Best Productional Music Awards“ in London nominiert. Mit einem Wort: bei diesen drei Künstlern kann man von einer Top-Besetzung sprechen!


Zu den weiteren Komponisten und ihren Verbindungen:
Wiener KURT SCHWERTSIK (geb. 1935) hat AKOS BANLAKY sein kompositorisches Handwerk beigebracht. Beide haben für Zeitgenossen eine leicht zugängliche Tonsprache. Der kunstinteressierte Wiener MEINHARD RÜDENAUER, geb. 1941, studierte in Österreich und London und arbeitet als Komponist mit freitonalem Stil und romantischen Tendenzen, sowie als Musikjournalist deutscher und amerikanischer Medien. Der in der Slowakei geborene Österreicher ERNST HAUPT-STUMMER ist bildender Künstler und Schriftsteller, der auch komponiert. Er hat mit der erfolgreichen, die Tonalität befürwortenden Wiener Zeitgenossin JOHANNA DODERER (geb. 1969) zusammengearbeitet. EGON JOSEPH WELLESZ (geb. 1885 in Wien, gest. 1974 in Oxford) hatte ein Emigrantenschicksal. NICHOLAS ANSDELL-EVANS, geb. 1970, ist ein englischer Dirigent und Komponist.
                           

Weiterführende Info auf www.rotersalon.at



Wann: 3.10.2020, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien
Freie Spende
Reservierungen unter: rotersalon@oestig.at

Samstag, 11. Januar 2020

AufgeDONNAt! – DIE PRIMA WONNEN Schandl & Bruckmüller-Schindler, 23.1.2020, 19h30 im Roten Salon der OESTIG LSG

Unterhaltung, Tiefsinn und Musikalität garantiert: mit den Prima Wonnen, Schandl und Bruckmüller-Schindler, in „AufgeDONNAt!“ © Foto: privat, Plakat: OESTIG

AufgeDONNAt! – DIE PRIMA WONNEN Schandl & Bruckmüller-Schindler, 23.1.2020, 19h30 im Roten Salon der OESTIG LSG



Was ist authentischer, als die Dramen, die frau selbst erlebt? – MAGDALENA BRUCKMÜLLER-SCHINDLER schafft es aufgrund ihrer vielen Talente als klassisch an der Musikuniversität Wien ausgebildete Sängerin, Dichterin, Singer-Songwriterin, Kulturvermittlerin, Gesangslehrerin und Theaterpädagogin, ihr Publikum mitleiden zu lassen, wobei „Leiden“ humoristisch gemeint ist.

Nicht minder ihre Partnerin, BARBARA SCHANDL, Gesangs-, Musik- und Sportpädagogin, an der mdw mit Auszeichnung ausgebildete Sängerin und Pianistin (Schwerpunkt Klavier/Jazz und Klavier/Klassik), die obendrein noch Alte Musik, Oper, Musical, Jazz-Gesang, Improvisationstheater, Schauspiel und Körperarbeit gelernt hat.


BRUCKMÜLLER-SCHINDLER und SCHANDL präsentieren unter dem Namen „DIE PRIMA WONNEN“ im Roten Salon der OESTIG LSG ihr Programm „AufgeDONNAt!“. Selbstironisch stellen sie sich den großen existenziellen Fragen des Lebens, in selbstgeschriebenen Liedern und Gedichten, so tief-, wie eigen-, wie unsinnig. – Ein unterhaltsamer Augen- und Ohrenschmaus für alle reflexionsfähigen Menschen.
                           

Weiterführende Info auf www.rotersalon.at



Wann: 23.1.2020, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien
Eintritt: 10 €
Reservierungen unter: rotersalon@oestig.at

Mittwoch, 6. November 2019

INÖK-Liederabend – ALEXANDRA LAMPERT-RASCHKÉ (Sopran) & ANDRÉS ANAZCO (Klavier), 8.11.2019, im Roten Salon der OESTIG LSG

Spielen verständliche, aber überraschungsreiche Lieder der INÖK-Komponisten: ALEXANDRA LAMPERT-RASCHKÉ (Sopran) & ANDRÉS ANAZCO (Klavier) © Fotos: privat, N.Horowitz, Plakat: OESTIG

INÖK-Liederabend – ALEXANDRA LAMPERT-RASCHKÉ (Sopran) & ANDRÉS ANAZCO (Klavier), 8.11.2019, im Roten Salon der OESTIG LSG


Eines muss man der INÖK (Interessengemeinschaft Niederösterreichische KomponistInnen) lassen: sie versteht es immer wieder, Top-Leute zu präsentieren. Sei es nun auf der Interpreten-Seite oder auf Seiten der Komponisten. Bei diesem Konzert kommt noch ein publikumswirksames Grundprinzip dazu: es werden Lieder gespielt, gesungen von Sopran mit Klavierbegleitung, das heißt, man kann auch dem textlichen Inhalt folgen, überdies, da fast alle Lieder auf Deutsch gesungen werden. Denn die aufgeführten Komponisten stammen allesamt von der INÖK selbst, die im Raum Niederösterreich arbeiten und werken: Brite ROBERT JAMIESON CROW, KARL HAIDMAYER („Der Wundervogel“, „Nachtlied“), JOHANNES KRETZ, JOHANN GEORG KITZBICHLER, HANNES HEHER (Brecht-Lieder), FRANZ THÜRAUER („Nacht voll Wind“
„Ich lasse mein Bild“ „Herz in der Dämmerung“), LEO BRAUNEISS, RICHARD GRAF („Sister“ für Klavier), JOHANN SIMON KREUZPOINTNER („Riesenheuschreck“, „Spinne“) und FERDINAND WEISS (Chansons).

Die Sopranistin ist die ob ihrer vielen Talente außergewöhnliche und damit ganzheitlich denkende Interpretin aus Polen, ALEXANDRA LAMPERT-RASCHKÉ. 1989 geboren hat sie einen ausgezeichneten Abschluss in Polen und Salzburg in Gesang, Chordirigieren, Oper und Musiktheater mit Faible für Neue Musik, wo sie gesanglich mit herausragenden Repräsentanten arbeitet. Ihr Begleiter am Klavier ist der nicht minder auffällig begabte Südamerikaner aus Ecuador, ANDRÉS ANAZCO, der mit vier Jahren Klavier zu spielen begann, mit fünf seinen ersten Auftritt hatte und mit elf Jahren als jüngster ecuadorianischer Pianist einen internationalen Wettbewerb gewann. Mit 17 schloss er sein Klavierstudium mit Auszeichnung ab, wonach er sich noch weiter an der mdw ausbilden ließ. Er hat ein ausgezeichnetes Duo mit Violinist Yuuki Wong, sowie das Acros Trio gegründet und arbeitet als Solist.
                           
Weiterführende Info auf www.rotersalon.at

Wann: 8.11.2019, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien
Eintritt frei
Reservierungen unter: rotersalon@oestig.at