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Montag, 23. Januar 2023

Wenn das Herz denken könnte – BRANDNER (Rezitation), RADTKE (git), LANDKAMMER (vc), 4.2.2023, 19h, Roter Salon der OESTIG LSG

Poetischer Musikabend um Pessoa und spanisch-lateinamerikanische Musik: Rremi Brandner, Rosemarie Radtke, Eva Landkammer © Fotos: Elfi Oberhuber; Plakat: OESTIG

Wenn das Herz denken könnte – BRANDNER (Rezitation), RADTKE (git), LANDKAMMER (vc), 4.2.2023, 19h, Roter Salon der OESTIG LSG

 

Seine Beschreibungen handeln von der Umwelt und vom gescheiterten Genie, oft mit der Kälte und Traurigkeit, die Fado-Musiker inspiriert: FERNANDO PESSOA, der bedeutendste Lyriker Portugals. Von PESSOA stammt auch der programmbezogene Titel, Wenn das Herz denken könnte … , den Schauspieler RREMI BRANDNER, Gitarristin ROSEMARIE RADTKE und Cellistin EVA LANDKAMMER für diesen poetischen Musikabend gewählt haben.

Ein weiterer Literat ist u.a. EDUARDO HUGHES GALEANO aus Uruguay, der aufgrund der Diktatur für neun Jahre über Argentinien nach Spanien floh. Er schrieb über die kolonialherrengeprägte Geschichte Lateinamerikas und bezeichnete sich in seiner Poesie als „Dichter der einfachen Leute“.
Das passende österreichische Pendant ist der Missstände in Kultur und Politik aufdeckende Schriftsteller und Lyriker H.C. ARTMANN mit seinen Sinn- und Grammatik-freien Laut-, sowie Dialektgedichten voll von schwarzem Humor. Er beschäftigte sich auch mit spanischer Literatur, womit sich der Kreis schließt.

Der Stimmung und dem Sinn der Texte auf geradezu virtuose Weise gerecht wird die Auswahl der Musikstücke aus mehreren Epochen, naheliegenderweise geschaffen von diese Länder, Strömungen und Stimmungen bezogenen Komponisten: u.a. Spanier DIEGO ORTIZ), Kubaner JOAQUIN NIN Y CASTELLANOS, Argentinier ASTOR PIAZOLLA, dem melancholischen Franzosen GABRIEL URBAIN FAURÉ, sowie Wiener FRIEDRICH KEIL.


Info und Sitzplatzreservierung auf www.rotersalon.at oder unter rotersalon@oestig.at

 

Wann: Sa 4.2.2023, 19h
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende

Sonntag, 8. Mai 2022

Lieder von Wien und woanders – TRIO BAGAGE im Roten Salon der OESTIG LSG, 21.5.2022, 19h30

Das Trio Bagage hat seine Lieder von Wien und anderswo in der untersten Lad´ gefunden.  © Fotos privat, Plakat: OESTIG

 


Lieder von Wien und woanders – TRIO BAGAGE im Roten Salon der OESTIG LSG, 21.5.2022, 19h30


Es gibt so etwas wie das „Wienerlied“ der feinen Art, selbst wenn sich dessen „Bearbeiter“, das Trio Bagage, dabei auf den Ausgangspunkt des „typischen Raunzens“ berufen. Das Trio – bestehend aus Sängerin CONSTANZE HÖLZL, Akkordeonistin ROSEMARIE RADTKE und Gitarrist JOHANNES KONECNY – ist außerdem von der Behauptung inspiriert, „das Wienerlied ist keine Liedgattung, sondern eine Einstellung – eine unberechenbare Mischung aus überschwänglichem Humor und giftigem Wortwitz, mit fatalistischem Einschlag“.

 

Als wenn das nicht schon reichen würde, erstreckt sich das Interesse des Trio Bagage aber noch weiter: „Ambivalente Grundstimmung ist kein Privileg der Wiener und Wienerinnen. Auch anderswo ist man abwechselnd himmelhochjauchzend und unversehens zu Tode betrübt: Es wird gelitten, schwarzgesehen, getrunken und deliriert, gestorben, weitergemacht.“ Es geht also um die Höhen und (häufigeren) Tiefen des Lebens in Wien, Russland, Italien, Bosnien, Albanien und anderswo. Und zwar mit „Liedern aus der unteren Lad´.

Reservierung über rotersalon@oestig.at oder online mit weiterführender Info auf www.rotersalon.at

Wann: 21.5.2022, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende

BU: Das Trio Bagage hat seine Lieder von Wien und anderswo in der untersten Lad´ gefunden.  
© Fotos privat, Plakat: OESTIG

DIE ROTE BRILLE – KAMMERKONZERT, kuratiert von WERNER HACKL, Neue Musik, Roter Salon der OESTIG LSG, 19.5.2022, 19h30

Der kammermusikalische Dauerbrenner im Roten Salon der OESTIG LSG: diesmal kuratiert von WERNER HACKL mit Schwerpunkt „Frauen“ und „Klavier“, © Fotos: privat, Elfi Oberhuber; Plakat: OESTIG

 

 

DIE ROTE BRILLE – KAMMERKONZERT, kuratiert von WERNER HACKL, Neue Musik, Roter Salon der OESTIG LSG, 19.5.2022, 19h30

WERNER HACKL setzt für die Reihe Die rote Brille-Kammerkonzert auf seinen Lieblingsschwerpunkt: auf Frauen! Zunächst ist da die eine der beiden beim Konzert im März bereits auffallend überzeugenden Pianistinnen, QIAOCHU LEPIS aus dem nordöstlichen China. Die Solistin wird ihre Klavier-Studenten in „Neue leichte Stücke für Klavier“ vom Wiener Komponisten MEINHARD RÜDENAUER präsentieren.


Dann spielt LEPIS – neben dem Solo „Gratwanderung“ für Klavier von Niederösterreicherin SONJA HUBER – das Duett „Four Fantasy Pieces“ von der amerikanischen Komponistin NANCY VAN DE VATE zusammen mit der Kammermusik-Flötistin CAROLIN RATZINGER. RATZINGER wiederum stellt sich mit dem ehemaligen russischen Kinderstar aus Ossetien, der jetzt Klavier spielt, NELLI GONCHARUK, in „Melodie“ der Herausforderung des kompositorischen „Helden der Ukraine“ MYROSLAW SKORYK, der 1938 in Lemberg geboren und 2020 in Kiew gestorben ist. – Der Krieg ist somit auch im Kulturgeschehen des Roten Salons der OESTIG LSG angekommen und vermittelt hoffentlich so etwas wie den erwünschten Frieden der beiden Völker, die doch einmal so viel gemeinsam „hatten“ …

Die zweite „Erscheinung“ des März-Konzerts war die ebenfalls aus China stammende WANG XI. Sie erarbeitet mit der österreichischen Flötistin CORNELIA UNTERTHINER ein Rhapsodie-Duo von RAIMUND LANGNER, aufgestockt zum „Drosser“-Trio vom rumänisch-wienerischen ARMIN KAUFMANN, wo Japanerin CHIZUKO SHIMOTOMAI an der Violine die Dritte im Bunde sein wird.

Die polnische, in Wien lebende Pianistin und Komponistin ELZBIETA WIEDNER-ZAJAC gibt zwei ihrer Werke zum Besten: „Flüchtige Vision“ und die Hommage an ihren komponierenden Landsmann Theodor Leschetizky: „Fallende Blätter“.
Den obligatorischen Kontrapunkt setzt WALTER BACO, indem er sozusagen als Wiener Mann am Klavier improvisiert und aus seiner selbstgeschriebenen Literatur rezitiert.

Reservierung und weiterführende Info auf www.rotersalon.at

 

Wann: Do 19.5.2022, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende

Dienstag, 16. November 2021

Lieder von Wien und woanders – TRIO BAGAGE im Roten Salon der OESTIG LSG, 27.11.2021, 19h30

Das Trio Bagage hat seine Lieder von Wien und anderswo in der untersten Lad´ gefunden.  © Fotos privat, Plakat: OESTIG

 


Lieder von Wien und woanders – TRIO BAGAGE im Roten Salon der OESTIG LSG, 27.11.2021, 19h30


Es gibt so etwas wie das „Wienerlied“ der feinen Art, selbst wenn sich dessen „Bearbeiter“, das Trio Bagage, dabei auf den Ausgangspunkt des „typischen Raunzens“ berufen. Das Trio – bestehend aus Sängerin CONSTANZE HÖLZL, Akkordeonistin ROSEMARIE RADTKE und Gitarrist JOHANNES KONECNY – ist außerdem von der Behauptung inspiriert, „das Wienerlied ist keine Liedgattung, sondern eine Einstellung – eine unberechenbare Mischung aus überschwänglichem Humor und giftigem Wortwitz, mit fatalistischem Einschlag“.

 

Als wenn das nicht schon reichen würde, erstreckt sich das Interesse des Trio Bagage aber noch weiter: „Ambivalente Grundstimmung ist kein Privileg der Wiener und Wienerinnen. Auch anderswo ist man abwechselnd himmelhochjauchzend und unversehens zu Tode betrübt: Es wird gelitten, schwarzgesehen, getrunken und deliriert, gestorben, weitergemacht.“ Es geht also um die Höhen und (häufigeren) Tiefen des Lebens in Wien, Russland, Italien, Bosnien, Albanien und anderswo. Und zwar mit „Liedern aus der unteren Lad´.

Weiterführende Info auf www.rotersalon.at

Wann: 27.11.2021, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende

Reservierungen unter: rotersalon@oestig.at oder via Online-Platzreservierung auf www.rotersalon.at  bei der Ankündigung

Donnerstag, 30. September 2021

Einen Jux wollen wir für Euch machen – Musikalisch-literarische Nestroy-Collage mit RENHARDT, HAUSMANN, RADTKE (Akkordeon) 21.10.2021, Roter Salon der OESTIG LSG

Nestroy-Collage mit zwei Profi-Lesern (Hausmann, Renhardt) und Akkordeon (Radtke) © Fotos: Elfi Oberhuber;  Plakat: OESTIG

Einen Jux wollen wir für Euch machen – Musikalisch-literarische Nestroy-Collage mit RENHARDT, HAUSMANN, RADTKE (Akkordeon) 21.10.2021, Roter Salon der OESTIG LSG, 19h30


Nach ihrem fein-gelungenen Schnitzler 2020 freut sich der Rote Salon der OESTIG LSG, sie in einer neuen, musikalisch-literarischen Kreation um den österreichischen Kult-Theaterdichter JOHANN NEPOMUK NESTROY zu präsentieren: die Wiener Charakter-Schauspielerin CHRISTINE RENHARDT, die von legendären Lehrern wie Karlheinz Hackl und Polly Kügler ausgebildet wurde und in vielen großen Theaterhäusern Österreichs und freien Gruppen, Film und TV zuhause ist, sowie RUDI HAUSMANN, der sich seine Leidenschaft als sprachtechnisch gebildeter, feiner Literatur-Kenner und –Zitierender zum Markenzeichen gemacht hat. Die AKKORDEONISTIN ROSEMARIE RADTKE wird dazu eine eklektisch vielfältige, spannende und treffende Musikauswahl quer durch alle Genres spielen.  

Inhaltlich wird in „Einen Jux wollen wir für Euch machen“ eine Collage aus NESTROYs Klassikern wie Der Talisman (Salome Pockerl), Das Mädl aus der Vorstadt (Frau von Erbsenstein), Der Zerrissene, Zu ebener Erd´ und erster Stock, u.a., geboten. Satirische Monologe, spritzige Dialoge und gesellschaftskritische Couplets machen den schrägen Esprit Nestroys erlebbar, der sich zu seiner Zeit (1801 bis 1862) mit satirisch angelegten Namen oder erfundenen Wörtern durch die Zensurpolitik der Metternich-Ära schlängelte.
                           

Weiterführende Info und (Online-)Platzreservierung auf www.rotersalon.at

 

Wann: 21.10.2021, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende


Dienstag, 25. August 2020

Die kleine Komödie – Musikalische Lesung mit RENHARDT, HAUSMANN, RADTKE (Akkordeon), 15.10.2020, Roter Salon der OESTIG LSG, 20h

Die kleine Komödie von Arthur Schnitzler, musikalisch und hochsprachlich vorgetragen von CHRISTINE RENHARDT, RUDI HAUSMANN und ROSEMARIE RADTKE. © Fotos: Oberhuber, Salzer, privat  Plakat: OESTIG

 

 

Die kleine Komödie – Musikalische Lesung mit RENHARDT, HAUSMANN, RADTKE (Akkordeon), 15.10.2020, Roter Salon der OESTIG LSG, 20h

Einmal aus Alltag, Alter, Aufgaben ausbrechen und die unschuldige Romantik früherer Zeit (noch einmal) erleben. – ARTHUR SCHNITZLER hat die tiefenpsychologischen Erkenntnisse und philosophischen Theorien seiner Zeit (1862 – 1931) wie kein anderer in seiner Theatersprache visualisiert. Indem in der Novelle „Die kleine Komödie“ ein adeliger, reifer, Wiener Bonvivant an seinen Freund in Italien, sowie eine arrivierte Wiener Schauspielerin ihrer Freundin in Frankreich schreiben, als verarmter Dichter und als fleißige Kunststickerin den Liebeszauber der Jugend finden zu wollen, entspricht das der damals kursierenden „Als-ob-Theorie“ Hans Vaihingers, über eine Fiktion eine zweckmäßige Realität erschaffen zu können, sowie der Traum- und Triebdeutung Sigmund Freuds, einen Wunsch als Bedürfnis zu entmystifizieren. Denn die „Verkleidungsfantasie“ verliert als Muss an Bedeutung, sobald sie ausgelebt ist ...

Dieses Wissen von zwei hervorragend ausgebildeten Vortragenden vermittelt zu bekommen, während die damalige Zeit der literarischen Hochblüte Wiens aufersteht, ist ein Luxus, den man sich gönnen sollte: vorgetragen wird die szenische Lesung in Briefform von der Wiener Charakter-Schauspielerin CHRISTINE RENHARDT, die in vielen großen Theaterhäusern Österreichs und freien Gruppen, Film und TV zuhause ist. Ihr Partner ist RUDI HAUSMANN, der sich seine Leidenschaft als sprachtechnisch gebildeter, feiner Literatur-Kenner und –Zitierender zum Markenzeichen gemacht hat. Ihre musikalische Sprache wird noch einmal musik- dramaturgisch geführt: von AKKORDEONISTIN ROSEMARIE RADTKE.


                           

Weiterführende Info und (Online-)Kartenreservierung auf www.rotersalon.at

 

Wann: 15.10.2020, 20h
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende