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Montag, 2. Oktober 2023

„Kaleidoskop“ – JOWITA SIP (Sopran) mit AYA MESITI (Klavier), 12.10.2023, 19h, Roter Salon der OESTIG LSG

Sopranistin Jowita Sip sieht schöne Formen in der Musik des Früh-Barock bis heute. © Enrique Meseguer/Pixabay, Elfi Oberhuber, Plakat: OESTIG

 

„Kaleidoskop“ – JOWITA SIP (Sopran) mit AYA MESITI (Klavier), 12.10.2023, 19h, Roter Salon der OESTIG LSG


Die aus Polen stammende Sopranistin JOWITA SIP hat ihren Stil gefunden, der sie zu ihrer Höchstleistung anspornt. Inzwischen jedes Mal an ihrer Seite: die nervenstarke, exakte, feine Pianistin AYA MESITI, die neben ihrer hervorragenden Begleitung auch manches Solo bravourös meistert!

Was allerdings noch zu JOWITA SIP gehört, ist eine sehr künstlerische Art, ihr Repertoire neu zu kombinieren, sodass ihre Programme immer spannend klingen. Diesmal richtet sie unter dem Titel „Kaleidoskop“ den Blick auf die schönen Formen (die griechische Übersetzung des Wortes bedeutet „schöne Formen sehen“) der Musik in ihrer zeithistorischen Entwicklung: des italienischen Barocks (CACCINI: 16. Jahrhundert, SCARLATTI: 18. Jahrhundert, MARCELLO 17./18. Jahrhundert), der deutschen Vorklassik (GLUCKs Orpheus und Eurydike, UA 1774), der Wiener Klassik (MOZARTs Don Giovanni, UA 1787), der französischen Romantik (LÉO DELIBES mit Die Mädchen von Cádiz, UA 1874 und CHOPIN), des italienischen Belcanto (ROSSINIs Der Babier von Sevilla, UA 1816), des italienisch-veristischen Belcanto (FRANCESCO CILEAs Adriana Lecouvreur, UA 1902), des konservativ behafteten Polen LUDOMIR RÓZYCKI mit Casanova, UA 1923, des ungarischen Operetten-Komponisten PAUL ABRAHAM (Ball im Savoy, UA 1932), des deutschen Operetten-Komponisten NICO DOSTAL (Clivia, UA 1933), sowie des 1934 in Berlin geborenen INÖK-Ehrenmitgliedes EBERHARD BÖTTCHER und des Wiener Komponisten für zeitgenössische Musik KURT SCHMIDEK (1919 – 1986).

Von Böttcher wird SIP eine Uraufführung singen – sie ist wahrscheinlich aktuell die Sängerin, die die meisten seiner Lieder uraufführt! – und zwar „Lebenswege“, sowie zusätzlcih „Nordischer Himmel“/ Die Sonne schlief“. Dazu liest Dichter Dr. FRANZ FORSTER bewährter Weise separat zum besseren Verständnis seine Liedtexte.
                         

(Online-)Platzreservierung und weiterführende Info auf www.rotersalon.at

 

Wann: Do 12.10.2023, 19h

Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende

Montag, 17. Oktober 2022

„Neue Harmonie“ – SIP (Sopran), MESITI (Klavier), BABYTSCH (Cello), 28.10.2022, 19h, Roter Salon der OESTIG LSG

Sopranistin Jowita Sip glaubt an die „Neue Harmonie“ der Musik von Komponisten aus Polen, Ukraine, Österreich, Deutschland, USA und Japan. © Fotos: Elfi Oberhuber, Plakat: OESTIG

 

„Neue Harmonie“ – SIP (Sopran), MESITI (Klavier), BABYTSCH (Cello), 28.10.2022, 19h, Roter Salon der OESTIG LSG


Die aus Polen stammende Sopranistin JOWITA SIP wiederholt unter dem Titel „Neue Harmonie“ mit Pianistin AYA MESITI und Cellist MICHAEL BABYTSCH ihre präferierte Neue Musik: Von Berliner EBERHARD BÖTTCHER singt sie „Die gläserne Brücke“, bestehend aus den Liedern „Im Garten, Mondlied, Traumbild“. Literaturwissenschaftler Dr. FRANZ FORSTER wird diese Texte rezitieren.
Ein weiterer Zeitgenosse ist der heuer verstorbene Österreicher FERDINAND WEISS, begeisterter Zuhörer von AYA MESITIs Klavier-Interpretation. Deshalb gibt es hier ein „In Memoriam“ mit dessen dreiteiligen „6 Interventionen“ und „4 Klavierstücke“. Ein von ihr gern gesungener Österreicher ist auch Komponist ALEXANDER BLECHINGER mit „Bim, bam“.

Einen zweiten Schwerpunkt setzt Cellist MICHAEL BABYTSCH, der aus der Ukraine (Krim) stammt. Nicht nur, dass er seine eigene Komposition spielt, er bringt uns auch ukrainische Komponisten näher: OLEKSANDR ZNOSKO-BOROVSKIY aus Kiew mit „Improvisation und Humoreske für Cello“, sowie den früher an der ukrainischen Musikakademie lehrenden VADIM ZHURAVITSKY.
Gespielt werden außerdem die Polen KAROL MROSZCZYK und KAROL SZYMANOWSKI, geboren in der Ukraine und 1937 gestorben in der Schweiz, mit zwei Liedern aus „Piesni kurpiowskie“ (dt. Kurpie-Lieder, Bezeichnung für die ethnische Region und Bevölkerung des Kurpengau in Polen).

Für östliche Spitzen sorgt Japanerin AYA MESITI mit dem ebenfalls 2022 verstorbenen, japanischen Komponisten TOSHI ICHIYANAGI. Dieser hat als Kompositionsschüler von John Cage in den USA allerdings internationalen Einschlag. Sohn sizilianischer Einwanderer ist der 2019 verstorbene US-amerikanische Komponist DOMINICK ARGENTO, dessen „Hymn“ erklingen wird.

Deutscher, aber kulturpolitisch ein Einzelkämpfer, ist HAUKE PIPER. Er wird hier mit „Tango Suite“ No. 2 präsent sein.
                         

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Wann: Fr 28.10.2022, 19h

Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende

Dienstag, 7. Juni 2022

GERIA-TRIO und seine Schwester – Jazz mit SCHRAMMEL, LINSHALM, SCHRÖGER & GROTRIAN 18.6.2022, 19h30

Die Wiener Scholastiker des Jazz, funky, swingend und mit einem Schuss Ironie: Peter Schrammel (Klavier), Eduard Linshalm (Bass) und Silvester Schröger (Schlagzeug) mit ihrer „Schwester“, Sopran Kerstin Grotrian.  © Fotos: Elfi Oberhuber;  Plakat: OESTIG

 

GERIA-TRIO und seine Schwester – Jazz mit SCHRAMMEL, LINSHALM, SCHRÖGER & GROTRIAN 18.6.2022, 19h30


Legendäre Jazz-Nummern wie „Footprints“ von Wayne Shorter und „Well You Needn´t“ von Thelonious Monk vom GERIA-TRIO serviert zu bekommen, grenzt eher an das Erlebnisgefühl bei einer Fahrt in der Hochschaubahn, als an jenes in einem Spaziergang durch den Geriatrie-Vergnügungspark. Pianist PETER SCHRAMMEL am Klavier hat trotz seines fortgeschrittenen Alters noch Spaß am Exzess, und zwar genau im richtigen Moment. Mitswingend unterstützend sind ihm dabei seine, ein paar Jahre jüngeren Musikfreunde, Bassist EDI LINSHALM und Schlagzeuger SILVESTER SCHRÖGER. Mit diesem Feuer konnten sie „Schwester“ KERSTIN GROTRIAN am nächtlichen Würstelstand für sich erwärmen, die alsbald heißhungrig auf einen wienerisch angehauchten Jazz-Gesang mit den Herren wurde. „Fly Me To The Moon“ und „Besame mucho“ sind schließlich Vorstellungen, die nicht nur bei Krankenschwestern Herzflimmern verursachen …

Und was eine Altherrenpartie wie diese noch mit sich bringt, ist das heute rar gewordene Prinzip der „Old-School“, worunter diese „Wiener Scholastiker des Jazz“ ihre Verpflichtung gegenüber bewährten, sorgfältigen, professionellen Standards verstehen, sowie ein repertoirereiches Klangerlebnis ohne technischen Software-Schnickschnack, aber dafür mit Swing und Funk mit einem Schuss Selbstironie, was garantiert auf das Publikum überspringt.
                           

Weiterführende Info und (Online-)Platzreservierung auf www.rotersalon.at

 

Wann: 18.6.2022, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

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Samstag, 30. April 2022

„Heritage Sharing“ – Sopran SIP mit MESITI (Klavier), BABYTSCH (Cello), PREBANDA (Klarinette), 12.5.2022, 19h, Roter Salon der OESTIG LSG

Sopranistin Jowita Sip huldigt dem Musikerbe! © Fotos: Elfi Oberhuber, privat Plakat: OESTIG

 

„Heritage Sharing“ –  Sopran SIP mit MESITI (Klavier), BABYTSCH (Cello), PREBANDA (Klarinette), 12.5.2022, 19h, Roter Salon der OESTIG LSG

Die sympathische Sopranistin JOWITA SIP bringt eine Fortsetzung ihres letzten Konzerts, das gleichzeitig ihr Markenzeichen ist und wofür sie von Europa ausgezeichnet wurde: „für das gemeinsame Teilen des kulturellen Erbes“, „Heritage Sharing“: Demzufolge hören wir u.a. Arien und Klassiker von ANTONIO VIVALDI, JOHANNES BRAHMS, WOLFANG AMADEUS MOZART, CHARLES GOUNOD und PIETRO MASCAGNI. Besonderheiten sind dabei „Der Hirt auf dem Felsen“ vom Meister der Wehmut FRANZ SCHUBERT, wo die Klarinette und der Gesang vom Hirten auf dem Berg aus, der von seiner weit entfernten Liebe spricht, mitten ins Herz trifft; sowie die selten gesungene Arie „Pere, Barbare…“ aus der Oper „Les Danaides“ von ANTONIO SALIERI.

Auf Publikumswunsch singt SIP die ihr gewidmeten „Drei Lieder: Sonnwendnacht, Spätsommer und Herbst“ von EBERHARD BÖTTCHER nach Gedichten von FRITZ BÖTTCHER, sowie das Werk eines weiteren Zeitgenossen: von Wiener ALEXANDER BLECHINGER.

SIPs Begleiter sind bewährter Weise die japanische Pianistin AYA MESITI mit hörbarer Liebe zum Detail und zur Perfektion, die bestimmt das eine oder andere Solo spielen wird, sowie Cellist MICHAEL BABYTSCH. Der wunderbare Musiker aus der Ukraine bringt das Werk eines ukrainischen Komponisten mit: von MYKHAYLO SKORULSKYI. Neu in SIPs Ensemble ist die slowenische Klarinettistin MASA PREBANDA, eine namhafte Orchestermusikerin und Kammermusikerin.
                         

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Wann: 12.5.2022, 19h

Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

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Mittwoch, 25. August 2021

DAS GERIA-TRIO UND SEINE SCHWESTER – Schrammel, Linshalm, Schröger & Grotrian Roter Salon der OESTIG LSG, 17.9.2021, 19h30


 

Die „grauen“ Jazz-Eminenzen, Klaus-Peter Schrammel (Klavier), Eduard Linshalm (Bass) und Silvester Schröger (Schlagzeug) mit ihrer „Schwester“, Sopran Kerstin Grotrian.  © Fotos: privat;  Plakat: OESTIG
 

 

DAS GERIA-TRIO UND SEINE SCHWESTER – Schrammel, Linshalm, Schröger & Grotrian  Roter Salon der OESTIG LSG, 17.9.2021, 19h30


Was passiert, wenn der Pianist PETER SCHRAMMEL, der Bassist EDI LINSHALM und der Schlagzeuger SILVESTER SCHRÖGER die Schwester nach ihrem Nachtdienst am Würstelstand aufgabeln? – Es wird eine Nacht voller heißer Rhythmen ... KERSTIN GROTRIAN hat bekannten Jazz-Songs eine Wiener Seele eingehaucht. Lassen Sie sich überraschen! Let´s fly away mit dem GERIA-TRIO UND SEINER SCHWESTER ...


                           

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Wann: 17.9.2021, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

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Freitag, 20. August 2021

Glück, das mir verblieb – Korngold/Zemlinsky-Lieder mit Sopran C. PUHR & Pianist K. MACOUREK 18.9.2021, Roter Salon der OESTIG LSG, 19h30

KARL MACOUREK (Klavier) und CLAUDIA PUHR (Sopran) interpretieren Lieder von ZEMLINSKY und KORNGOLD. © Fotos: privat, BILD: „Tote Stadt“ von Egon Schiele;  Plakat: OESTIG

 

 

Glück, das mir verblieb – Korngold/Zemlinsky-Lieder mit Sopran C. PUHR & Pianist K. MACOUREK 18.9.2021, Roter Salon der OESTIG LSG, 19h30


Sie lebten in der psychologisch kunstexperimentier- und aufklärungsfreudigen Zeit des frühen 20. Jahrhunderts: die Komponisten ALEXANDER VON ZEMLINSKY und ERICH WOLFGANG KORNGOLD, Zemlinskys 26 Jahre jüngerer Schüler. Beide erlebten ein Emigranten-Schicksal als Österreicher jüdischer Herkunft, indem sie nach ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten in die USA zur Film- bzw. Unterhaltungsmusik gezwungen wurden. Die Lieder dieses Konzerts lassen Vergleiche zwischen hier und dort zu.

Der Titel „Glück, das mir verblieb“ stammt aus KORNGOLDs spätromantischer Oper „Die tote Stadt“, die jener 1920 mit 23 Jahren komponiert hatte. Darin geht es um einen Mann, der den schmerzvollen Verlust seiner verstorbenen Frau über traumähnliche Erscheinungen verarbeitet. ZEMLINSKYs musikalischer Stil ist hier ebenso zu finden, wie Puccini, Wagner und Richard Strauss.
ZEMLINSKY wiederum war von JOHANNES BRAHMS beeinflusst, woraus er aber etwa in „Maiblumen blühten überall“ nach einem Gedicht von RICHARD DEHMEL zu einem eigenständigen lyrischen Ausdruck erwuchs.

 

Die beiden Interpreten sind der von der Wiener MACOUREK-Harmonika(bauer)-Dynastie abstammende und in diesem Bereich ebenso fähige Korrepetitor, Arrangeur und Pianist KARL MACOUREK. Er arbeitet auch als musikalischer Leiter von Theater- und Kabarettproduktionen und hat CDs von der Klassik bis zur Moderne eingespielt. Sopranistin CLAUDIA PUHR verfügt neben einem Franz Schubert Konservatorium-und Gesangsdiplom auch über ein abgeschlossenes Psychologie-Studium. PUHR ist im Opern- und Operettenfach, in Musicals, sowie der geistlichen und Kammermusik zuhause.
                           

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Wann: 18.9.2021, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

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Mittwoch, 16. September 2020

„Meine Religion: Musik. Freude.“ – Sopran SIP, Pianist TEODOROWICZ, Cellist BABYTSCH, 29.10.2020, Roter Salon der OESTIG LSG, 19h30

„Meine Religion: Musik. Freude.“ –  Sopran SIP, Pianist TEODOROWICZ, Cellist BABYTSCH, 29.10.2020, Roter Salon der OESTIG LSG, 19h30


Sopranistin JOWITA SIP befindet sich innerhalb ihrer „Meine Religion: Musik“-Reihe nach „Hoffnung“ und „Liebe“ im dritten Teil, also: „Meine Religion: Musik. Freude.“ Im Opern-, Operetten- und Klavier-Klassiker-Repertoire gibt es diesbezüglich schöne thematische Perlen, die sie gemeinsam mit ihrem fixen Pianisten ROMAN TEODOROWICZ mit gefühlvollem und fachlichem Insiderwissen zusammenstellt.

Neben MOZART, HUGO WOLF, SCHUBERT, HAENDEL und LEONCAVALLO wird SIP diesmal etwa als Nedda wehmütig die freudige Freiheit der Vögel in der Arie aus LEONCAVALLOs Oper „Pagliaggi“ besingen: „Dort oben rufend, frei im Fluge sich vergessend... fliegen die Vögel. Sie achten weder Wolken noch die strahlende Sonne, fliegen auf den Wegen des Himmels dahin...
Oder SIP wird als TSCHAIKOWSKys blinde, traurige “Jolantha” über die Hilfsmittel “fröhliche Musik und Blumen” freudensreiche Heilung und echte Liebe finden … Instrumental freudvollen Farbenreichtum wird diesmal Cellist MICHAEL BABYTSCH beisteuern. Alle drei Musiker haben bedeutende Anerkennungen in ihrem Werdegang vorzuweisen.
                           

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Wann: 29.10.2020, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien


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Freitag, 28. August 2020

Glück, das mir verblieb – Korngold/Zemlinsky-Lieder mit Sopran C. PUHR & Pianist K. MACOUREK 17.10.2020, Roter Salon der OESTIG LSG, 19h30

 

KARL MACOUREK (Klavier) und CLAUDIA PUHR (Sopran) interpretieren Lieder von ZEMLINSKY und KORNGOLD. © Fotos: privat, BILD: „Tote Stadt“ von Egon Schiele;  Plakat: OESTIG
 


Sie lebten in der psychologisch kunstexperimentier- und aufklärungsfreudigen Zeit des frühen 20. Jahrhunderts: die Komponisten ALEXANDER VON ZEMLINSKY und ERICH WOLFGANG KORNGOLD, Zemlinskys 26 Jahre jüngerer Schüler. Beide erlebten ein Emigranten-Schicksal als Österreicher jüdischer Herkunft, indem sie nach ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten in die USA zur Film- bzw. Unterhaltungsmusik gezwungen wurden. Ihre Lieder, die in diesem Konzert zur Aufführung kommen, sind diesbezüglich spannend, da sie Vergleiche zwischen hier und dort zulassen.

Der Titel „Glück, das mir verblieb“ stammt aus KORNGOLDs spätromantischer Oper „Die tote Stadt“, die jener 1920 mit 23 Jahren komponiert hatte. Darin geht es um einen Mann, der den schmerzvollen Verlust seiner verstorbenen Frau über traumähnliche Erscheinungen verarbeitet. ZEMLINSKYs musikalischer Stil ist hier ebenso zu finden, wie Puccini, Wagner und Richard Strauss.
ZEMLINSKY wiederum war von JOHANNES BRAHMS beeinflusst, woraus er aber etwa in „Maiblumen blühten überall“ nach einem Gedicht von RICHARD DEHMEL zu einem eigenständigen lyrischen Ausdruck erwuchs.

 

Die beiden Interpreten sind der von der Wiener MACOUREK-Harmonika(bauer)-Dynastie abstammende und in diesem Bereich ebenso fähige Korrepetitor, Arrangeur und Pianist KARL MACOUREK. Er arbeitet auch als musikalischer Leiter von Theater- und Kabarettproduktionen und hat CDs von der Klassik bis zur Moderne eingespielt.
Sopranistin CLAUDIA PUHR verfügt neben einem Franz Schubert Konservatorium-und Gesangsdiplom auch über ein abgeschlossenes Psychologie-Studium. PUHR ist im Opern- und Operettenfach, in Musicals, sowie der geistlichen und Kammermusik zuhause.
                           

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Wann: 17.10.2020, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

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Freitag, 28. Februar 2020

somewhere – Englisch-österreichischer Liederabend (Sopran, Klavier, Cello), Roter Salon der OESTIG LSG, 3.10.2020

Englische Komponisten, die sich deutscher Texte annehmen, und Österreicher, die englische Gedichte vertonen. Interpretiert von Sopran Josipa Bainac, Pianist David Hausknecht und Viola-Spieler Alexander Znamemsky. © Fotos: Elfi Oberhuber, Plakat: OESTIG


somewhere – Englisch-österreichischer Liederabend (Sopran, Klavier, Viola), Roter Salon der OESTIG LSG, 3.10.2020



Der in Wien arbeitende ungarische Komponist und Chorsänger AKOS BANLAKY wartet mit einem originellen Liederschwerpunkt auf: Initialzündung geben die fortschrittlichen, britischen Komponisten BERKELEY (Vater: LENNOX, geb. 1903, gest. 1989 / Sohn: MICHAEL, geb. 1948), die neben anderen Briten Kammermusik geschrieben und deutsche Texte vertont haben, worauf österreichische Komponisten mit ihrer Umsetzung von englischen Gedichten antworten, abgerundet durch weitere Lieder der jüngeren Generation österreichischer Komponisten.


Interpretiert werden diese von der in Wien lebenden, kroatischen Sängerin mit überragender Lied-, Oratorium- und zeitgenössische Musik-Kompetenz, JOSIPA BAINAC. Sie hat für eine Sopranistin eine ungewöhnlich dunkle Stimmfärbung, die man gehört haben muss! An ihrer Klavier-Seite ist der temperamentvolle Virtuose, Tscheche DAVID HAUSKNECHT. Neu ist ihr Kollege an der Viola, ALEXANDER ZNAMENSKY. Der in Salzburg und Wien studierte Russe ist Gründer des Razumovsky Quartetts, wo er u.a. als Kammermusiker tätig ist, sowie als Dirigent der Wiener Polyphoniker, die junge Musiker aus aller Welt in Wiener Musiktradition vereinen. Für sein Chor-Album „Red Glory“ wurde er für die „Best Productional Music Awards“ in London nominiert. Mit einem Wort: bei diesen drei Künstlern kann man von einer Top-Besetzung sprechen!


Zu den weiteren Komponisten und ihren Verbindungen:
Wiener KURT SCHWERTSIK (geb. 1935) hat AKOS BANLAKY sein kompositorisches Handwerk beigebracht. Beide haben für Zeitgenossen eine leicht zugängliche Tonsprache. Der kunstinteressierte Wiener MEINHARD RÜDENAUER, geb. 1941, studierte in Österreich und London und arbeitet als Komponist mit freitonalem Stil und romantischen Tendenzen, sowie als Musikjournalist deutscher und amerikanischer Medien. Der in der Slowakei geborene Österreicher ERNST HAUPT-STUMMER ist bildender Künstler und Schriftsteller, der auch komponiert. Er hat mit der erfolgreichen, die Tonalität befürwortenden Wiener Zeitgenossin JOHANNA DODERER (geb. 1969) zusammengearbeitet. EGON JOSEPH WELLESZ (geb. 1885 in Wien, gest. 1974 in Oxford) hatte ein Emigrantenschicksal. NICHOLAS ANSDELL-EVANS, geb. 1970, ist ein englischer Dirigent und Komponist.
                           

Weiterführende Info auf www.rotersalon.at



Wann: 3.10.2020, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien
Freie Spende
Reservierungen unter: rotersalon@oestig.at

Dienstag, 26. November 2019

„Meine Religion: Musik. Liebe.“ – Sopran SIP, Pianist TEODOROWICZ, Violinistin IVANOVA, 12.12.2019, im Roten Salon der OESTIG LSG

JOWITA SIP findet mit ROMAN TEODOROWICZ am Klavier und mit BOYANA IVANOVA an der Geige zur Liebe. © Fotos: Lubu, Elfi Oberhuber; Plakat: OESTIG

„Meine Religion: Musik. Liebe.“ –  Sopran SIP, Pianist TEODOROWICZ, Violinistin IVANOVA, 12.12.2019, im Roten Salon der OESTIG LSG

Die attraktive polnische Sopran-Sängerin JOWITA SIP müsste eigentlich nicht über die Liebe singen, denn ihr liegen die Herzen sowieso zu Füßen. Seit den letzten beiden Konzerten im Roten Salon der OESTIG LSG hat sie es auch noch heraus, wie ihre Vorführung künstlerisch erwärmend kommt: entweder ihr sympathisch-kommunikativer Sideman am Klavier, ROMAN TEODOROWICZ spielt sich im Beisein eines weiteren Instrumentalisten zur Höchstform auf, oder SIP ladet ihren Gesang mit theatraler Betonung auf. – Diesmal könnte beides eintreffen. Denn SIP schildert ja in „Meine Religion: Musik. Liebe.“ – wie schon erwähnt – die mannigfaltigen Varianten der Liebe: in den Operetten von EMMERICH KALMAN (Titel: „O jag dem Glück nicht nach“), vom ungarisch-deutschen Komponisten PAUL ABRAHAM (Titel: „Toujours l´amour“), von FRANZ LEHAR („Liebe, du Himmel auf Erden“), von CARL MILLÖCKER („Ich habe Liebe schon genossen“), im Lied von GIULIO CACCINI („Amor ch´attendi“) und in der PUCCINI-Oper, die „die romantische Liebe“ erörtert, „La rondine“ (Die Schwalbe).

TEODOROWICZ wiederum findet in seiner solistischen Klavierauswahl einen thematisch passenden Bezug, indem er BEETHOVENs „Mondscheinsonate“, LISZTs „Liebesträume“ und DEBUSSYs „Claire de lune“ spielt. Und im Duett mit Gast-Violinistin BOYANA IVANOVA, mit der er schon das eine oder andere Konzert gemeistert hat, könnte er ebenso die gefühlsmäßigen Spitzen treffen: in „Poeme“ des Böhmen ZDENEK FIBICH, in „Denke an Sevdana“ des Bulgaren GEORGI ZLATEV-CHERKIN, sowie in den „Drei Alt-Wiener Tanzweisen“ des austro-amerikanischen Violinisten und Komponisten FRITZ KREISLER. Mit einem Wort: es kann geschmolzen werden.

                           
Weiterführende Info auf www.rotersalon.at

Wann: 12.12.2019, 19h
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien
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Reservierungen unter: rotersalon@oestig.at