Dienstag, 27. Februar 2018

KEIN KABARETT – Peter LODYNSKI & Walter BACO

TV-Legende Peter Lodynski tritt mit 81 Jahren auf - und zeigt den Jungen, wie man´s macht ... 
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© Fotos: KulturAG, Plakat: Oestig
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KEIN KABARETT – Peter LODYNSKI &  Walter BACO


„Wenn sich zwei streiten, dann meistens um eine Dritte!“, gab WALTER BACO in seinem Literatur-Beitrag der letzten Rote-Brille-Folge im Roten Salon keck zu bedenken. Damit begab er sich humoristisch auf Spuren, die auch für den TV-legendären und hochausgezeichneten Grandseigneur des literarischen Kabaretts, PETER LODYNSKI, typisch sind: da wird ein bekanntes Sprichwort raffiniert umgedeutet. Sodass die Erwartungshaltung des Zuschauers auf den Kopf gestellt ist.

Genau das wollen nun BACO und LODYNSKI auch in ihrem Programm KEIN KABARETT: schon, weil Lodynski sich mit seinem kabarettistischen Ansatz mit Betonung auf Sprachwitz stets gegen den Kommerziellen des Zeitgeists wandte.
Und der nicht einzuordnende Baco ist als eigentlicher Musiker immer schon auch literarisch tätig und liebt grotesken Humor, absurde Wortspiele, Tiefsinn und zauberhafte Klänge. An diesem Abend werden die Beiden außerdem Mini-Dramen aus ihrem gemeinsamen Hörbuch Wir die wir hier sind umsetzen.


Die Art der Umsetzung dürfte allerdings der Bereich sein, in dem sie sich ergänzen: Während Baco dafür bekannt ist, (nicht nur am Klavier) spontan zu improvisieren – wobei selbst Einstudiertes unmittelbar und lässig wirkt –, gilt Lodynski als auf eine fast leidvolle Art und Weise penibel und genau, kompromisslos und unbarmherzig auf der Suche nach dem richtigen Ausdruck. Schließlich gehört er mit seinen 81 Jahren noch zur alten Riege der Regie-Schauspieler, die eine Schauspielschule (Krauss) abgeschlossen haben und Wert auf schönes Sprechen und Vermittlung legen. Damit trifft die Moderne auf die Klassik und sollte für zusätzliche Spannung sorgen.
Als weitere Mitwirkende ist ANDREA BERGMANN zu sehen.





Wann: 10. März 2018, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien



Eintritt:  18 € (erm. 15 €)

Reservierungen unter: rotersalon@oestig.at

weiterführende Info auf www.oestig.at

Donnerstag, 15. Februar 2018

GEGENRADL – Musikalische Schönheit vor Genregrenzen: 3.3.2018 im Roten Salon Wien

Gegenradl, das Trio von Dietmar Kirchner mit Georgios Mikirozis und Christian Wegscheider spielt im Roten Salon der OESTIG LSG in Wien Innere Stadt.
-->© Fotos: Gegenradl, Plakat: Oestig -->

GEGENRADL – Musikalische Schönheit vor Genregrenzen


Er lässt sich nicht durch Kompositionsgesetze in engem Genredenken leiten. Er bedient sich für eine intensive Liedstimmung viel mehr aller heute existierenden Genres: DIETMAR KIRCHNER. Sein Trio GEGENRADL – Perkussionist GEORGIOS MIKIROZIS, Pianist CHRISTIAN WEGSCHEIDER und KIRCHNER selbst als Bassist – nimmt höchstens Rücksicht auf die ureigenen Vorlieben der hervorragenden „Sidemen“, die in Richtung Salsa und Jazz tendieren. Denn Kirchners durchkomponierte Musik mit improvisierten Teilen soll am Ende vom Ohr in die Finger gehen und nicht umgekehrt. So schaffen die drei Musiker aus dem schweizer-westösterreichischen Raum auf klischeefernem Wege wahrhaftige Klangmomente von trauriger Romantik bis zu rasender Verspieltheit. Hauptsache, es kommt echt, ungewöhnlich, frei und dabei hochprofessionell!


Dietmar KIRCHNER, bass, E-Bass- und Kontrabassstudium in der Schweiz (Jazz: Rätus Fisch, Klassik: Harald Friedrich, Komposition: Benjamin Lang), Komposition-Masterstudium an der Bruckneruni Linz, Kulturpreis der Stadt St. Gallen für die CD „To-Scana“; Zusammenarbeit u.a. mit: Udo Jürgens, Peter Madsen, Peter Herbert, Andy Schreiber, Laszlo Spiro, David Hellbock, Günter Wehinger, Tony Lakatos, Jazzorchester Vorarlberg, Ed Partyka, Boden-Art Orchestra, Mistura

Georgios MIKIROZIS, percussion, autodidaktische Anfänge durch griechische Volksmusik und am Bongó, dann Privatstudium der Congas. Studien der afrokubanischen Musik und Percussion in Puerto Rico und Kuba. Seit 1995 Leiter und  Gründer des Salsa-Orchester „Afincando“. Zusammenarbeit mit u.a.: Paolo Mendonza, James Morrison, Juan Munguia, Picason, Peter Madsen

Christian WEGSCHEIDER, piano, autodidaktischer Heimorgel-Beginn mit Fußbass und Rhythmusgerät, Jazzklavierstudium an der Kunstuni Graz, Österreichisches Staatsstipendium für Jazz 1993, Konzerte in aller Welt, Zusammenarbeit u.a. mit Willi Resetarits, Udo Jürgens, Pepe Lienhard; veröffentlicht als Leiter und „Sideman“ dutzende Alben

Wann: 3. März 2018, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG LSG,Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Eintritt:  20€ (Kinder, Studenten 15€)
Reservierungen unter: rotersalon@oestig.at
weiterführende Info auf www.oestig.at

Montag, 15. Januar 2018

ROTE BRILLE – Kammerkonzert mit Cello, Saxophon, Klavier, Flöte und Literatur: 25.1.2018 im Roten Salon Wien

Wolfram Wagner kuratiert die Rote-Brille-Serie von Walter Baco, die Interpreten und Komponisten zusammenbringt: bei Wagner sind die Komponisten großteils gleich auch die Interpreten

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DIE ROTE BRILLE – KAMMERKONZERT um WALTER BACO, kuratiert von WOLFRAM WAGNER



Weiterer Teil von Multikünstler WALTER BACOs Serie „Die rote Brille“, jene Plattform, die Komponisten Neuer Musik und Interpreten zusammenbringt, wobei Baco zudem Literatur beisteuert. Kurator ist diesmal der österreichische Komponist WOLFRAM WAGNER. Er tritt auch als Flötist in „4 Tänze aus dem Mittelalter für Flöte und Violoncello“ von ALEJANDRO DEL VALLE-LATTANZIO auf. WAGNER selbst versteht es als Komponist wie kein anderer, – egal, in welchem Stil – bis ins Detail in sich stimmige, angenehm zu rezipierende Werke zu schaffen. Für diesen Abend hat er seine „Variationssuite für Klavier“ ausgewählt. Ist Wagners eigenes Flötenspiel in „3 Miniaturen für Flöte solo“ von WOLFGANG HEISSLER ebenfalls so treffend einfühlsam, kann man sich auf dieses Konzert nur freuen.

Etwas Besonderes dürfte das „Duo für 2 Violoncelli“ von Franzose FRANCOIS DESCAMPS (auch Chorleiter) werden, da dieser sein Werk mit Österreicherin ANGELA KAIL (KünstlerOrchesterWien) gleich selbst interpretiert. Als Highlight sticht allerdings das Saxophon hervor, weil das vorrangige Jazz-Instrument in dieser Kammermusikreihe erstmals zum Einsatz kommt. Gespielt wird es von Ungar
BENEDEK GÁSPÁR (vom Unicum Sax Quartett). Der Interpret tritt wiederum gleichzeitig als Komponist auf, indem er sein „Hypothermie für Saxophon solo“ selbst umsetzt. Zum Ausklang gibt er im Duett die „3 Sätze aus der Suite für Saxophon und Klavier op. 55 Charleston - Arietta – Finale“ von AKOS BANLAKY zum Besten.

Die Klaviervirtuosen dieses Abends können sich sehen lassen: es sind die an der mdw lehrende ULRIKE FENDEL, sowie der mit Wagners und Banlakys Werken bestens vertraute Virtuose, REINHARD SCHOBESBERGER. WALTER BACOs obligatorische, je nach Programm differenzierende Klavierimprovisation gibt wieder die charmante Note ab. Auch die Wahl seiner Lektüre ist meist ungewöhnlich originell. Der Schalk Bacos fällt in diesem Umfeld einfach auf!


Flöte: WOLFRAM WAGNER
Saxophon: BENEDEK GÁSPÁR
Cello: ANGELA KAIL, FRANCOIS DESCAMPS
Klavier: ULRIKE FENDEL, REINHARD SCHOBESBERGER, WALTER BACO
Literatur: WALTER BACO
  
Wann: 25. Jänner 2018, 19h30
Wo: Roter Salon der OESTIG/LSG,Wipplingerstraße 20/EG, 1010 Wien


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Eintritt:  Freie Spende
Reservierungen unter: rotersalon@oestig.at
weiterführende Info auf www.oestig.at

NEXT GENERATION. Piano, Flöte – Neue Reihe von WERNER HACKL, 17.1.2018 im Roten Salon Wien

Werner Hackl fördert junge Künstler aus den Musikschulen Wiens

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© Fotos: privat; Plakat: Oestig
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NEXT GENERATION. Piano, Flöte – Neue Reihe von WERNER HACKL, 17.1.2018 im Roten Salon Wien


Oh, junge Künstler! -  ist kein pathetischer Ausruf. Er verspricht viel mehr die Überraschung, die der ausübende Nachwuchs klassischer Instrumente auslöst, wenn manche/r unter ihnen erst mal loslegt.  Die elfjährige IVA MAZANIK spielte beispielsweise letztes Jahr beim saisonalen Rote-Brille-Eröffnungskonzert im Roten Salon so manchen Erwachsenen an die Wand: als sie ein zeitgenössisches Werk ihrer Generation slapstickhaft beatboxend interpretierte. Anhand ihres Beispiels zeigt sich, dass da eine Generation mit einem Selbstbewusstsein heranwächst, die sich ihre Flügel nicht mehr so leicht stutzen lassen wird.

IVA MAZANIK tritt nun im Roten Salon neben den ebenfalls sehr talentierten Flötisten aus den Musikschulen Wiens, WENDELIN CHLADEK, JULIA DAUKSTS, HANNAH DEBONO, JOHANNA DOBLINGER, MILA RADIVOJEVIC, STELLA TEICHMANN auf, sowie neben den überdurchschnittlichen Begabungen am Klavier, ELISABETH SCHENK, JANIS DAUKSTS, PAUL WINDISCH, BERRIN YILMAZ und FRANZISKA MUSIL.

Sie spielen Werke von den – bis auf Gerald SCHWERTBERGER – lebenden österreichischen,  jungen Komponisten, Christian DIENDORFER, Martin FUSS, Andreas WYKYDAL, sowie von Niederländer Wil OFFERMANS, Schwede Michael RYDHOLM, Amerikaner Greg PATTILLO, u.a.

Moderiert wird der Abend vom Ideengeber der neuen Serie im Roten Salon: von Posaunist Prof. WERNER HACKL (auch Präsident ÖGZM, Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik).





Wann: 17. Jänner 2018, 19h30

Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20/EG, 1010 Wien


Eintritt:
Freie Spende


Reservierungen unter: rotersalon@oestig.at


weiterführende Info auf
www.oestig.at

Mittwoch, 6. Dezember 2017

ENSEMBLE PROFUNDI – Neue Klänge mit Tiefe, 19.12. im Roten Salon Wien

© Foto: Ensemble Profundi; Plakat: Oestig


ENSEMBLE PROFUNDI – Neue Klänge mit Tiefe


Bassbariton RUPERT BERGMANN, Pianistin TZVETA DIMITROVA und Fagottist ROBERT BRUNNLECHNER finden sich im neugegründeten ENSEMBLE PROFUNDI, um „Neue Klänge aus der Tiefe“ zu heben.

Dabei handelt es sich um Lieder des gebürtigen Ungarn Samu Gryllus, sowie von Komponisten der Interessengemeinschaft Niederösterreichische Komponisten (INÖK): Robert Brunnlechner vertont naturbezogene Gedichte von Theodor Kramer, Tzveta Dimitrova eine „Winterfantasie“, Ferdinand Weiss bringt menschlich weise Texte von Erich Kästner zum Klingen, Wolfram Wagner beschreibt Zeit und Ewigkeit, Ursula Schwertmann „flieht“.

Bevor es dann zur kulinarischen Weihnachtsfeier geht, wird die reflektierende Stimmung noch rasch in die jazzige „Beswingtheit“ von Michael Salamon gedreht, getoppt von witzigen Sketches & Catches von Werner Schulze.
Dank Kooperation von OESTIG LSG, INÖK und Mupath kann dieses schöne Event zur Weihnachtszeit bei freien Spenden stattfinden.

Wann: 19. Dezember 2017, 19h

Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20/EG, 1010 Wien

Eintritt:
Freie Spende

Weihnachtsfeier im Anschluss

Reservierungen unter: rotersalon@oestig.at

weiterführende Info auf
www.oestig.at

ADVENTLESUNG MIT ZITHERMUSIK – Hausmann & Mayer: 15.12.2017 im Roten Salon Wien

© Foto: Cornelia Mayer; Plakat: Oestig


ADVENTLESUNG MIT ZITHERMUSIK – Hausmann & Mayer


„Wann fängt Weihnachten an?“, fragen sich 2017 das seit Jahren eingespielte Team: Vortragskünstler RUDI HAUSMANN und die Zither-Spezialistin CORNELIA MAYER.

Was Hausmann wohl dieses Mal im literarischen Gabensack hat, der es dank umfassender Sprecherausbildung wie kein anderer versteht, dem Hörer Dichterisches und Heiteres, vom hohen Bühnendeutsch bis zur Wiener Mundart, näherzubringen?

Diese akustischen Genüsse sind jedenfalls mit einem Zitherdekor österreichischer Musikkultur verziert, der von einer der vielseitigsten und bekanntesten Zithervirtuosinnen des Landes stammt: Egal, ob Cornelia Mayer nun Traditionelles oder Zeitgenössisches allein, vor großem Orchester, oder die Blue-Ray-Ausgabe des Carol Reed Films Der dritte Mann einspielt. – Besinnliche Weihnachten garantiert!

Wann: 15. Dezember 2017, 20h

Wo: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20/EG, 1010 Wien

Eintritt:
Art Fair Price: Kulturzehner

Reservierungen unter: rotersalon@oestig.at

weiterführende Info auf
www.oestig.at

STARS VON MORGEN – Pianist Simeon Goshev

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© Simeon Goshev, Maxim Seloujanov-Fotos: privat; Plakat: Oestig
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STARS VON MORGEN – Pianist Simeon Goshev


3. Teil der Konzertreihe im Roten Salon (OESTIG/LSG) nach einer Idee von Komponist Maxim Seloujanov, mit der Unterstützung von Kultur-Innere-Stadt: sie soll jungen Hochbegabungen einmal im Monat die Möglichkeit bieten, sich in der Öffentlichkeit zu profilieren und neue Interpretationstendenzen aufzeigen.


Nach der technisch brillanten Japanerin Yui Yoshioka im Oktober, dem gefühlvollen, südkoreanischen Feingeist Minjun Kim und der temperamentvollen, taiwanesischen Naturgewalt Shih-Yeh Lu im November spielt das Piano dieses Mal: SIMEON GOSHEV. Der gebürtige Bulgare stammt aus einer kunstsinnigen Familie und kann seit Kindestagen auf ein breites Erfahrungspotential an Konzerten und Wettbewerbsrängen zurückblicken. Gerade gewann er den Preis für die beste Janáček-Interpretation bei der Leoš Janáček International Competition in Tschechien. Dessen Stück Im Nebel wird er neben Mozart und Liszt auch am 14.12.2017 im Roten Salon umsetzen.



Der Klavier-Doktorat-Student Goshev holt sich an der Universität für Musik und darstellende Kunst (Klasse Lilya Zilberstein) derzeit den letzten Schliff. Gespannt können die Fans von Stars von Morgen sein, inwiefern er im Ausdruck dem außergewöhnlich niveauvollen Spiel seiner Vorgänger noch etwas hinzuzufügen vermag.



Wann: 14. Dezember 2017, 19h30

Wo: Roter Salon der OESTIG/LSG, Wipplingerstraße 20/EG, 1010 Wien

Eintritt:
Freie Spende

Reservierungen unter: rotersalon@oestig.at

weiterführende Info auf
www.oestig.at